Chancen und Herausforderungen

Aktuell werden in der Pflege digitale Anwendungen hauptsächlich im Bereich der Kommunikation, der Organisation und der Administration eingesetzt. Beispielsweise arbeiten viele ambulante Pflegedienste bereits heute mit der digitalen Routenplanung oder einer digitalen Pflegedokumentation. Die Möglichkeiten, wie digitale Technologie die Arbeit von Berufstätigen in der Pflege unterstützen und entlasten können, sind vielfältig.

Wie bei allen technischen Neuerungen geht es auch bei der Digitalisierung in der Pflege darum, Chancen und Herausforderungen zu erkennen. Im Folgenden finden Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema Rechtslage, Finanzierung oder welche Produkte es aus dem Segment Pflege 4.0 bereits heute zur Verfügung stehen.

Aktuell werden in der Pflege digitale Anwendungen hauptsächlich im Bereich der Kommunikation und Organisation eingesetzt. Beispielsweise arbeiten ambulante Pflegedienste bereits mit einer digitalen Routenplanung auf dem Diensthandy; ebenso ist ein Trend erkennbar, dass Pflegedokumentationen zunehmend über Tablet oder Smartphone erfasst und abgerechnet werden. Die Möglichkeiten, wie digitale Technologien die Arbeit von Berufstätigen in der Pflege unterstützen und entlasten können, sind vielfältig.

Ebenso ist in der Beratung von pflegeinteressierten und pflegebedürftigen Menschen die Digitalisierung bereits im Alltag angekommen. Stammdaten und Anträge von Kundinnen und Kunden werden digital aufgenommen und bearbeitet. Beratung wird heute online angeboten. Somit kann beispielsweise die Tochter in München aktiv in der Beratung der Mutter in Berlin teilhaben. Diese Möglichkeiten eröffnen allen Akteurinnen und Akteuren neue Wege der Kommunikation und der Gestaltung von Pflege.

Jedoch gehen Chancen in der Regel auch mit Herausforderungen einher. Fragen nach dem Datenschutz,  der Rechtslage und Finanzierung oder welche Produkte aus dem Segment Pflege 4.0 sinnvoll sind, müssen berücksichtigt werden.

Chancen

  • Vernetzung aller Akteure 
  • Interdisziplinäres Arbeiten
  • Weniger Papierarbeit
  • Versorgung auch in Pandemie-Geschehen möglich

Herausforderungen

  • Datenschutz und Ethik
  • Kosten & Refinanzierung
  • Schulungen & Workshops
  • Aufbau von Netzwerken

Zusatzqualifizierung Pflege 4.0

 

Die voranschreitende Digitalisierung verändert die Arbeitsabläufe und Tätigkeitsfelder in der beruflichen Pflege nachhaltig. Der Umgang mit diesen Veränderungen ist nicht immer selbstverständlich und muss zum Teil erst erlernt werden.

Im Rahmen der Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“ entwickelt die k.o.s GmbH daher eine Zusatzqualifizierung für Beschäftigte in der ambulanten und stationären Altenpflege sowie für in der Beratung zu Alter und Pflege tätige Beschäftigte (Laufzeit 03/2020 bis 12/2021).

Mehr über dieses wichtige Vorhaben erfahren Sie hier:

Zusatzqualifizierung Pflege 4.0

Die elektronische Pflegedokumentation ist ein gutes Beispiel dafür, wie Pflege 4.0 im Berufsalltag unterstützen kann:

Beispiel

Elektronische Pflegedokumentation

Erleichterte Abstimmung und Zusammenarbeit im Pflegeprozess

Weniger Papiereinsatz, schnelles einfaches Auffinden

Informationsfluss ohne Verluste

Alle sind auf dem gleichen Stand und immer aktuell informiert

Erhöhte Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Prozess

Qualitätssicherung (z. B. auch im Bezug auf Expertenstandard nach SGB XI)

Weniger Dokumentationsaufwand, mehr Zeit für die Patientinnen und Patienten

Veranstaltungshinweis

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